Punch von Becketts Kopf

Keine Angst vor unserem Punch: Die guten Damen und Herren von Becketts Kopf haben alles soweit vorbereitet, dass Sie einfach nur noch unserer Anleitung folgen müssen. Auch, wenn Sie das Bowlen-Set aus dem Erbe der Großtante schon vertickt haben, sind wir uns dennoch sicher, dass Sie alles daheim haben, was Sie brauchen – Topf, Salatschüssel, Suppenkelle – um sich in guter Gesellschaft so richtig einen wegzulöten. 

Sie kaufen eine Flasche (1000ml) aus
– Arrack (mit Reis vergorener Rum)
– Apfelbrand von Familie Mozer
– Schwarzem Tee
– Zitronen
– Zimt Gebindegrößen 

1000 ml Flasche
(für bis zu 4-6 Personen, das kommt aber drauf an, wie versoffen Ihre Gäste sind. Nehmen Sie lieber noch eine Flasche dazu, schlecht werden tut sie eh nicht! Hält sich auch viele Jahre…) 

1 Liter pro Flasche

52,00 

52,- € pro Liter

Vorrätig

Idee

Sie benötigen zum Anrichten noch folgende Utensilien:

– Tupper-/Plastikdose/Topf
– Schüssel oder Topf
– Schöpfkelle
– kleinere Gläser oder auch Tassen

Selbst, wenn Sie’s nach dem Kauf nicht direkt trinken, hält es ohne weiteres 1-2 Jahre. Aber warum so lange warten!?

Zur Vorbereitung Leitungswasser in eine Tupper-/Plastikdose oder einen Topf füllen und für mindestens 24 Stunden ins Eisfach legen. So entsteht ein großer Eisblock, den man aus dem Gefäß herauslösen kann. Den Eisblock dann in eine Schüssel oder einen Topf geben. Folgen Sie bei der Gefäßwahl Ihrem ästhetischen Empfinden oder was der Geschirrschrank hergibt.

Den Punch aus der Flasche in die Schüssel mit dem Eisblock gießen – heißt: Ihre Punch-Schüssel muss Ihren Mini-Eisberg plus 1000ml Punch fassen. Anschließend mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Danach kann der Punch getrunken werden – und zwar über Stunden. Einfach mit der Schöpfkelle in ein kleines Glas oder eine Tasse geben. Schöpfen Sie kleine Portionen, damit der Punch kalt bleibt. Zudem: Während er in der Schüssel mit dem Eisblock ruht, verändert er seinen Geschmack. Das zweite Glas schmeckt also anders als das Erste. Und das Dritte. Zudem wird das Ganze mit der Zeit auch immer lustiger…. Ein wesentlicher Faktor des Punch-Trinkens ist, sich Zeit zu nehmen. Es geht nicht darum, ihn möglichst schnell auszutrinken. Ein Punch kann nicht verwässern (wie ein Cocktail), sondern er verändert sich. Zum einen geschmacklich. Es ist, als hätte man verschiedene Drinks in einer Schüssel, die nacheinander magisch zum Vorschein kommen. Zum anderen wird der Punch mit der Zeit leichter. Damit auch derjenige, der schon leicht einen sitzen hat, noch weiter trinken kann, ohne vom Stuhl zu kippen. Ein Punch ist also eigentlich mehrere Getränke in einem, die sich allmählich dem Trinker anpassen.
Wenn Sie möchten können Sie sich einen Schluck weißen, trockenen Sekt oder Champagner mit in den Becher gießen, was ganz ausgezeichnet schmeckt!!

Zur Geschichte des Punches: Vom 17. bis weit ins 19. Jahrhundert gab es eigentlich keine gesellschaftliche Zusammenkunft ohne einen Punch (oder im Deutschen: Punsch). Punch ist nicht nur ein ausgeklügeltes Getränk, sondern war ein Ritual des Beisammenseins. Das Sitzen um die Bowl (Schüssel), das gemeinsame Schöpfen und Verteilen sowie der langsam eintretende, leichte Rausch erhöhten das Beisammensein. Das Brauen eines Punches, wie man es nannte, galt als eine hohe Könnerschaft. Charles Dickens („A Christmas Carol“) hielt sich nicht für einen der größten Schriftsteller seiner Zeit, aber für einen der größten Punch-Brauer. In London gab es um das 18 Jahrhundert herum einige Clubs, die außerhalb des Punch-Brauens und -trinkens keinerlei Aktivitäten verzeichneten.