Was Sie mit dem Berliner Fenster so alles anstellen können.

Geräucherte Butter

Schauen Sie doch einfach mal auf unsere Rezeptseite, im Nobelhart und Schmutzig Hausgemachtes: Unter dem Monat Oktober finden Sie einige leckere Rezepte mit und rund um unsere Räucherbutter.
Passt sowohl zu Kartoffeln, Pasta, jedem Gemüse oder Fleisch. Es können Pürees, Suppen oder Soßen damit abgeschmeckt werden. Oder Sie geben die Butter beim Braten mit in die Pfanne. Bei Eintöpfen, die vegetarisch bleiben sollen, ersetzt die Butter ganz wunderbar den Speckgeschmack.
Eine dünne Scheibe Knollensellerie in der geräucherten Butter braun gebraten steht in nichts dem Schinken im morgendlichen Ham & Eggs nach.
Auch in einer Tomatensoße macht sich die geräucherte Butter ganz toll – sie erweckt den Eindruck von Speck oder geräuchertem Fleisch und bleibt trotzdem vegetarisch.
Die Rauchbutter können Sie im Gegenteil zu ätherischen Ölen ruhig mitkochen und erhitzen, das Raucharoma bleibt bestehen.Machen Sie doch mal Ihre nächste Bechamel bei Lasagne mit der Rauchbutter und lassen Sie das Fleisch aus dem Sugo, schmeckt auch ganz hinreißend.
Oder geben Sie einen kleinen Löffel in die braune Butter, die über Schlutzkrapfen oder Maultaschen gegossen wird.
Wenn Sie sich Fleisch (Filet, Entrecote, Rücken oder sonstiges Kurzgebratenes) darin anbraten, schmeckt es ein wenig, als hätte es auf einem Grill gelegen, obwohl es eigentlich nur eine Pfanne gesehen hat.
Wenn Sie jetzt noch nicht von geräucherter Butter überzeugt sind, weiß ich auch nicht mehr….

Öl vom wilden Wacholder

Die ätherische Würze des Wacholders verleiht nicht nur Ihrem Salat ein ganz besonderes Aroma, sondern sie können damit auch Joghurt oder Frischkäse abschmecken.
Wichtig ist, dass Sie das Öl so wie auch Olivenöl kalt benutzen. Wenn Sie es in einer Pfanne erhitzen, wird der Geschmack sehr beinträchtigt und Sie verlieren die angenehmen Ätherik des Wacholders.
Kurz gebratenes oder geschmortes Gemüse kann kurz vor dem Servieren nochmal mit dem Wacholderöl abgeschmeckt werden. Es gibt eigentlich kein Gemüse, mit dem dies nicht funktioniert.
Auch zusammen mit Pilzen jeder Art oder bei einem Pilzragout ist das Öl eine wundervolle Ergänzung. Pilzrisotto? Einfach das Wacholderöl anstelle des Olivenöls über das fertige Risotto träufeln.
Es passt ebenso gut zu Wildgerichten, Rothirsch, Reh oder Wildschwein. Wenn Sie sich zum Beispiel nicht mit einer aufwendigen Soße herumplagen möchten, können Sie bei kurzgebratenem Wildfleisch einen dünnen Faden Wacholderöl über das Fleisch gießen. Die angenehme Ätherik wird ihr Gericht galant umspielen.
Auch beim morgendlichen Rührei kann das Wacholderöl mit einer neuen Note beeindrucken und überzeugen.
Bei frischen Früchten funktioniert es besten mit Kirschen, Himbeeren und Brombeeren. Geben Sie es über die selbstgemachte Rote Grütze, oder als zusätzliches Topping Ihrer heißen Liebe.

Gesalzenes Karamell

Auf das Frühstücksbrot, Brioche, Croissant oder Toast, mit einer extra Schicht Butter.
Zum Süßen von Joghurt oder Müsli, leicht erwärmt als Soße zu Panna Cotta oder über Ihr Lieblings-Cremeeis. Zum Füllen von Tortenböden, Biscuitrouladen oder zum Frustessen löffelweise.

Honigwabe – Mädelfleiß

Im Restaurant versuchen wir, nur so wenig raffinierten Zucker wie möglich einzusetzen. Die Alternative? Honig! Zum Wabenhonig empfehlen wir außerdem guten Käse. Oder streuen Sie einfach etwas Koriandersaat über die Wabe. Bettina und Elisabeth schwören zudem auf die arabische Tradition, Wabenhonig mit Nüssen zu genießen.

Einkorn Koikuchi Shoyu – Mimi Ferments

Dass Sie Shoyu grundsätzlich zu herzhaften Speisen und in Salatsaucen verwenden können, wissen Sie sicherlich selbst. Probieren Sie’s dennoch auch einmal zu Schokoladeneis oder zu dunklem Gemüse wie roter Bete oder schwarzem Rettich. Oder nutzen Sie’s als Beize für Fisch oder Fleisch.

Koriandersaatöl

100% Koriandersaat, kalt grepresst. Ein unbeschreiblich intensives und aromatisches Öl, das wunderbar zu Karotten oder Kartoffelgerichten passt. Einfach Ihren geriebenen Karottensalat wie üblich zubereiten und zum Schluss mit wenigen Tropfen abschmecken. Auch ein Kartoffelstampf oder Püree schmeckt ganz hervorragend mit einer leichten Koriandersaatnote.
Bei kurzgebratenem Lammfleisch kann ein dünner Faden Koriandersaatöl auch die Soße ersetzen, oder Sie würzen damit Ihr Curry oder Chili con Carne nach.
Auch in Blattsalaten kann der Koriander eine schöne Abwechslung bringen – benutzen Sie für die Marinade jedoch zu einem Großteil Raps- oder Sonnenblumenkernöl und nur ganz wenig vom Koriandersaatöl, weil es extrem intensiv im Geschmack ist.
Gemüsepfannen lassen sich auch ganz prächtig damit abstimmen.
Bei derartigen Kaltpressungen ist es wichtig, das Öl nicht zu sehr zu erhitzen, da die Aromen in einer Pfanne zerstört würden. Auch die anschließende Lagerung ist ganz entscheidend. Am besten bewahren Sie das Öl im Kühlschrank auf: Vor allem, wenn die Flasche erstmal geöffnet ist, bewahrt die Kühlung am längsten das bestechende Aroma.

Fermentierte weiße Bete – Olaf Schnelle

Bestens geeignet in Ergänzung zu Innereien, vor allem Leber oder zu (Ziegen-)Frischkäse. Oder als Knabberei statt saurer Gurken. Alles, was man mit Sauerkraut essen würde, ist ebenso mit der weißen Bete zu empfehlen. Einfach mal mit etwas Butter vorsichtig erwärmen und mit Weißwein ablöschen. Super mit fettigen Fleischwaren wie Kochschinken oder Bratwurst.